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Rutsche wieder aufgebaut

Von Kornelia Roßkothen

Uellendahl.
Es hat länger gedauert als geplant, aber nun steht sie wieder, die Röhrenrutsche an der Girardetstraße. Damit hat ein sechsjähriger Rechtsstreit um das Spielgerät ein Ende genommen, eine Revision ist nicht möglich.Vor gut einem Jahr hatte das Oberverwaltungsgericht der Stadt Wuppertal in einem Berufungsverfahren Recht gegeben: Die umstrittene Metallrutsche darf an der Girardetstraße stehen,auch wenn der Spielplatz in einem Wohngebiet liegt und für jüngere Schulkinder vorgesehen ist und auch ohne eine Baugenehmigung.Im Sommer des Jahres 2000 waren entsprechend einem Urteil des Verwaltungsgerichtes Röhre und Turm abgebaut worden - für einen eventuellen Wiederaufbau hatten die Kläger 15000 Mark hinterlegt. Die Kläger hatten geltend gemacht, sie würden durch Lärm gestört, da die Röhre nicht nur zum Rutschen benutzt werde. Immer wieder würden Steine durchgeworfen; Kinder schlügen mit Stöcken auf das Metall.Das aktuelle Urteil des Oberverwaltungsgerichts macht der Stadt Wuppertal jedoch auch Auflagen. So musste die Rutsche weiter als zuvor vom Haus der Kläger entfernt aufgebaut werden; auch eine Schaukel wurde versetzt. „Deshalb hat sich alles etwas hingezogen", erläutert Peter Krieg vom Stadtbetrieb Jugend und Freizeit, „der Grund musste für die Geräte anderer Größe erst hergerichtet werden." Außerdem habe es Lieferschwierigkeiten gegeben.Einen anderen Ausgang hatte ein ähnliches Verfahren um die Röhre an der Roonstraße genommen. Hier wurde die Berufung der Stadt wegen einer versäumten Frist nicht zugelassen.

WZ 13.10.2004
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