Viele Kinder beteiligten sich an der Planung
zur Neugestaltung des Spielplatzes Windhukstr.
Vom 18. April bis 20. April 2006 konnten sich Kinder und
Jugendliche ab 6 Jahren an der Neuplanung des Kinderspielplatzes
„Windhukstraße II“ beteiligen.
Im Rahmen des Ferienprogramms des Jugendzentrums Klingholzberg
lud der Fachbereich Jugend & Freizeit zu einer Spielplatzplanung
direkt auf dem Gelände des städtischen Spielplatzes
in der Windhukstraße ein.
Der relativ große Spielplatz in Langerfeld bietet derzeit
nur wenig Anziehungspunkte und wirkt stark abgespielt. Durch
eine Grundüberholung sollen wieder neue Spielmöglichkeiten
angeboten und die Attraktivität des Platzes erhöht
werden.
Gut 20 Kinder brachten an den drei Tagen ihre Ideen und Wünsche
rund um den Spielplatz Windhukstraße in das Projekt
mit ein.
Nachdem am Dienstag ausführliche Streifzüge in die
Umgebung des Spielplatzes gemacht wurden, bei denen die Mädchen
und Jungen ihr Wohnumfeld unter die Lupe nehmen konnten, fertigten
die Kinder am Mittwoch Modelle ihrer Traumspielplätze
an, die ihre vielfältigen Ideen und Wünsche widerspiegelten.
Am Donnerstag gestalteten die Mädchen und Jungen die
Möglichkeit Holzschilder, die noch am selben Tag an dem
Zaun des Spielplatzes angebracht wurden. So wird für
alle sichtbar ein Zeichen für die Veränderungen
auf dem Spielplatz gesetzt, und die Kinder haben beim ersten
Schritt zur Veränderung des Platzes selbst tatkräftig
mitgewirkt.
Den krönenden Abschluss bildete ein Fest, bei dem die
Kinder ihren Eltern voller Stolz ihre Arbeiten präsentierten
und als Anerkennung eine Urkunde über die Teilnahme an
dem Projekt erhielten.
Das absolute Highlight der Veranstaltung war der Auftritt
der Zirkuspädagogin Beate Slowik, die mit dem Feuer spielte
und den Kindern die Möglichkeit bot über Scherben
zu laufen.
Aus den, von den Kindern erstellten Modellen wird Herr Franken,
der Landschaftsarchitekt vom Ressort Grünflächen
und Forsten einen Entwurfsplan erstellen, der den Kindern
in einigen Wochen vorgestellt wird. Im Anschluss werden die
Kosten ermittelt und der Bezirksvertretung Langerfeld zur
Beschlussfassung vorgelegt.
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