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Wir brauchen platz zum spielen
Bobbycar

Spielmobil
Kinder bei der Arbeit

Das Modell
Barmer Jugendfeuerwehr
Das Feuerwehrauto

Im Sozialraum Heidter Berg existieren nur wenige Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Oftmals verbringen die Kinder und Jugendliche ihre Freizeit in der Barmer Innenstadt. Der Spielplatz an der Werther Brücke soll den im Quartier lebenden Kindern und Jugendlichen wieder attraktive Spielmöglichkeiten bieten.
Zur Zeit befindet sich leider nur noch eine Sandgrube auf dem Spielplatz, die verstärkt als Hundtoilette genutzt wird. Des weiteren dient gut ein Drittel der Spielplatzfläche als Parkplatz und steht damit den Kindern und Jugendlichen nicht zum Spielen zur Verfügung.

Dies ändert sich nun:
Vom 31.03.2006 bis zum 02.04.2006 konnten Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren selbst an der Neuplanung des Spielplatzes „Heidter Berg“ mitwirken.

Das Beteiligungsprojekt selbst fand in den nahe gelegenen Räumlichkeiten der ehemaligen Feuerwache Ost statt. Rund 30 Kinder nahmen das Angebot wahr und widmeten sich mit viel Freude der Neuplanung des Spielplatzes.
Die teilnehmenden Kinder zeigten ein starkes Spielbedürfnis, das die Notwendigkeit dieses Projektes noch einmal bestätigte.

Nachdem sie am Freitag die Umgebung des Spielplatzes erkunden konnten, erhielten die Mädchen und Jungen am Samstag die Möglichkeit eigene Modelle ihrer Traumspielplätze zu bauen.
Die wichtigsten Wünsche und Ideen der Mädchen und Jungen für den „neuen“ Spielplatz werden im Folgenden aufgelistet:

  • Eine Drehscheibe
  • Ein Reck
  • Ein Basketballkorb
  • Viele Möglichkeiten zum Schaukeln
  • Bäume und Blumen sollen den Platz verschönern
  • Ein Spielhaus mit Klettermöglichkeiten und Röhrenrutsche
  • Eine Halfpipe
  • Eine Riesenrutsche
  • Hangelmöglichkeiten
  • Ein Klettergerüst
  • Ein Unterstellplatz für Eltern
  • Bänke
  • Mehr Mülleimer
  • Der Zaun soll repariert werden
  • Der Sandkasten muss schöner werden
  • Hunde sind auf dem Spielplatz verboten
  • Der Straßenlärm soll weniger werden
  • Es darf kein Müll mehr auf den Spielplatz geschmissen werden
  • Beleuchtung
  • ... und eine Toilette soll auch nicht fehlen!

Der Sonntag wurde von einigen Kindern genutzt, um Mosaiksteine zu gestalten, die als Ziersteine für den „neuen“ Spielplatz dienen sollen. So werden die Kinder auch in Zukunft immer wieder an ihre Beteiligung an dem Projekt erinnert.
Auf dem Abschlussfest präsentierten die Kinder ihren Eltern mit Stolz ihre Arbeiten und erhielten zudem eine Urkunde über ihre Teilnahme an dem Projekt.
Der Besuch der Jugendfeuerwehr mit einem Löschfahrzeug bildete den krönenden Abschluss der Aktion und bot den Mädchen und Jungen einen wunderbar nassen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr.
Aus den, von den Kindern erstellten Modellen wird Herr Daume vom Ressort Grünflächen und Forsten einen Entwurfsplan erstellen, der den Kindern in einigen Wochen vorgestellt wird. Im Anschluss werden die Kosten ermittelt und der Bezirksvertretung Heckinghausen zur Beschlussfassung vorgelegt.

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